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Mammasonographie

Jährlich erkranken in unserem Land mehr als 50.000 Frauen an Brustkrebs, im Laufe ihres Lebens also jede 8. bis 10. Frau. Leider sind die genauen Ursachen noch weitgehend unklar. Auch wenn es sog. Risikofaktoren gibt, müssen wir leider davon ausgehen, daß es jede Frau, auch solche ohne besondere Risiken, treffen kann.

Als Schlußfolgerung hieraus werden folgende vorbeugende Untersuchungen empfohlen:

  1. Klinische Untersuchung der Brust durch den Gynäkologen alle 6 Monate
  2. Selbstuntersuchung durch die Patientin 1x im Monat
  3. Mammografie in regelmäßigen Abständen, je nach Ausgangsbefund, bzw.
  4. Mammografiescreening alle 2 Jahre im Alter von 50-69 Jahren
  5. Ultraschalluntersuchung der Brust als Ergänzung zur Mammografie

Sowohl Mammografie als auch Mammasonografie können krankhafte Vernderungen der Brust aufdecken. Während verdächtige Kalkablagerungen besser bei der Mammografie darstellbar sind, können z.B. Zystem besser bei der Mammasonografie beurteilt werden.

Außerhalb des Mammografiescreenings sind sowohl die Früherkennungsmammografie als auch die Ultraschalluntersuchung ohne auffälligen Tastbefund keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Im Rahmen der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung ist nur das Abtasten der Brust vorgesehen.

Nach neuesten Studien erhöht die zusätzliche Mammasonografie die Aufdeckungsrate krankhafter Brustveränderungen um ca. 30%.

 

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Laut § 12 SGB V liegt diese Leistung außerhalb der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen und ist gemäß § 4 (14) des Umsatzsteuergesetzes als Heilbehandlung von der Umsatzsteuer befreit. Wir bieten die Mammasonographie für EUR 60,00 nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) an.